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Die Yoga Nidra Ausbildung Nr. 22 beginnt am 17.09.2026

Yoga Nidra Ausbildung Erfahrung – Wie Rike Yoga Nidra lebt und weitergibt

Was passiert eigentlich nach einer Yoga Nidra Ausbildung?

Diese Frage lässt sich nicht nur mit einem Lehrplan beantworten. Nicht nur mit Modulen, Unterrichtsstunden, Skripten oder Zertifikaten. Sie zeigt sich oft erst danach. Im Alltag. In der eigenen Praxis. In Gesprächen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern. In neuen Kursideen. In Projekten. In einer anderen Art, mit dem eigenen Körper, dem eigenen Geist und dem eigenen Leben in Beziehung zu sein.

In dieser Podcastfolge spreche ich mit Rike von HafenFit in Bremerhaven. Rike hat 2022 an der Yoga Nidra Ausbildung in der Yoga Nidra Academy teilgenommen. Damals war es die siebte Ausbildungsgruppe. Heute, einige Jahre später, erzählt sie, wie Yoga Nidra in ihrem Leben weitergewirkt hat.

Und genau darum geht es in dieser Serie.

Ich spreche mit ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Yoga Nidra Academy darüber, was sie in der Ausbildung erlebt haben, was sich danach verändert hat und wie sie Yoga Nidra heute in ihr Leben, ihre Arbeit, ihre Kurse, ihre Projekte und manchmal auch in ihren ganz eigenen Lebensweg integrieren.

Viele dieser Gespräche sind für die Teilnehmerinnen der erste Podcast oder Videopodcast überhaupt. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn es braucht Mut, sich mit der eigenen Geschichte, den eigenen Erfahrungen und dem eigenen Weg zu zeigen. Gleichzeitig sind genau diese Gespräche oft unglaublich inspirierend. Für mich. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und für Menschen, die gerade selbst spüren: Vielleicht ist Yoga Nidra auch für mich ein nächster Schritt.

Rikes Weg: Vom aktiven Leben zur inneren Ruhe

Rike ist Inhaberin von HafenFit in Bremerhaven. Ein Kursstudio für Bewegung im Innen und Außen. Dort verbindet sie Yoga, Yoga Nidra, Tanz, freies Bewegen, Mini-Trampolin und weitere Angebote für Körper, Geist und Seele.

Ihr Studio liegt direkt am Wasser, im Schaufenster Fischereihafen in Bremerhaven. Schon dieser Ort trägt etwas von dem in sich, was Yoga Nidra oft möglich macht: einen Raum, in dem man zur Ruhe kommen, atmen, spüren und wieder bei sich ankommen darf.

Als Rike Yoga Nidra kennenlernte, führte sie ein sehr aktives Leben. Viel Training. Viel Disziplin. Viel Yang. Rennradfahren, Laufen, Krafttraining, Ernährungsplan, Trainingsplan, Schichtarbeit, Zeitdruck und ein Alltag, der stark nach außen ausgerichtet war.

Körperlich war sie fit. Und gleichzeitig gab es Symptome, Schmerzen und Spannungen, die nicht so leicht einzuordnen waren. Irgendwann sagte ein Yoga-Freund zu ihr sinngemäß: Dir fehlt das Yin zum Yang.

Dieser Satz wurde für sie zu einem Wendepunkt.

Denn genau das erleben viele Menschen. Sie funktionieren. Sie leisten. Sie organisieren. Sie trainieren. Sie kümmern sich. Sie halten durch. Und irgendwann merken sie: Ich bin zwar aktiv, aber nicht wirklich entspannt. Ich bin körperlich in Bewegung, aber innerlich nicht unbedingt frei. Ich bin leistungsfähig, aber nicht wirklich verbunden mit mir.

Yoga Nidra kann an genau dieser Stelle ein Weg sein.

Nicht als Flucht aus dem Leben. Sondern als Rückkehr zu sich selbst.

Die erste Erfahrung mit Yoga Nidra

Rike beschreibt ihre erste Erfahrung mit Yoga Nidra sehr eindrücklich. Sie hatte vorher versucht zu meditieren, aber still zu sitzen fiel ihr schwer. Der Körper wurde unruhig, der Geist wanderte, und schon nach kurzer Zeit entstand der Impuls, wieder aufzustehen.

Das ist eine Erfahrung, die viele Menschen kennen.

Meditation klingt einfach, ist aber für viele Menschen am Anfang gar nicht so leicht. Still sitzen. Den Körper halten. Den Geist beobachten. Nicht sofort reagieren. Für viele ist das ein großer Schritt.

Yoga Nidra beginnt anders.

Du liegst in Shavasana. Du darfst dich auspolstern. Du musst nichts leisten. Du musst keine besondere Haltung einnehmen. Du musst dich nicht anstrengen, um „richtig“ zu meditieren. Du wirst über die Stimme durch die Praxis geführt.

Rike erlebte damals etwas, das sie bis heute erinnert: Sie spürte ihren Körper als Ganzes. Und sie erlebte einen Moment von innerem Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit.

Vielleicht war es zuerst nur ein kleiner Moment. Aber manchmal reicht genau dieser kleine Moment aus, damit etwas in uns aufwacht.

Ein inneres Wissen:

  • So kann es sich auch anfühlen.
  • So kann Ruhe sein.
  • So kann mein Körper sich anfühlen, wenn ich nicht die ganze Zeit anspanne.
  • So kann mein Geist werden, wenn er geführt wird und nicht ständig kämpfen muss.

Yoga Nidra als Multitool

Ein besonders schönes Bild aus unserem Gespräch ist Rikes Beschreibung von Yoga Nidra als „Multitool“.

Dieses Bild gefällt mir sehr.

Ein Multitool ist etwas, das man bei sich tragen kann. Etwas, das nicht nur für eine einzige Situation gemacht ist. Es hat verschiedene Funktionen. Man kann es in unterschiedlichen Momenten nutzen. Man muss nicht immer alles davon verwenden. Aber es ist gut zu wissen: Ich habe etwas in der Hand.

So kann Yoga Nidra sein.

Für manche Menschen ist Yoga Nidra zuerst eine Methode zur Entspannung. Für andere ist es ein Weg, den eigenen Körper wieder zu spüren. Für wieder andere ist es ein Zugang zu Schlaf, innerer Ruhe, Konzentration oder persönlicher Ausrichtung. Und für viele wird Yoga Nidra mit der Zeit noch tiefer: ein innerer Yoga-Weg, ein Raum für Selbststudium, Sankalpa, innere Bilder und persönliche Entwicklung.

Rike berichtet aus ihren Kursen, dass Menschen Yoga Nidra aus ganz unterschiedlichen Gründen suchen. Manche haben Schlafprobleme. Manche erleben viel Spannung im Körper. Manche merken, dass der Kiefer angespannt ist, der Kopf nicht zur Ruhe kommt oder der Alltag zu viel geworden ist.

Yoga Nidra ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Aber es kann ein wertvolles Werkzeug sein, um Entspannung, Körperwahrnehmung und Selbstregulation zu üben.

Und genau das macht es so wertvoll.

Yoga Nidra ist nicht kompliziert. Es muss nicht dramatisch sein. Es beginnt oft ganz einfach:

  • Hinlegen.
  • Atmen.
  • Hören.
  • Spüren.
  • Der Stimme folgen.
  • Wieder bei sich ankommen.

Was bedeutet eigentlich Entspannung?

Im Gespräch kommen wir auch auf das Wort Entspannung.

Denn Entspannung ist ein Wort, das schnell gesagt wird. Aber was bedeutet es wirklich?

Im Wort Entspannung steckt Spannung. Und genau hier beginnt die eigentliche Frage:

  • Wo bin ich angespannt?
  • Im Körper?
  • Im Atem?
  • Im Kiefer?
  • In den Schultern?
  • Im Bauch?
  • In meinen Gedanken?
  • In meinen Erwartungen?
  • In meiner Art, durch das Leben zu gehen?

Viele Menschen merken erst in der Ruhe, wie angespannt sie eigentlich sind. Solange der Alltag läuft, spüren wir vieles gar nicht. Wir funktionieren weiter. Wir machen weiter. Wir schieben weiter. Und irgendwann wird Spannung zu einem Zustand, den wir fast für normal halten.

Yoga Nidra kann helfen, diese Spannung überhaupt erst bewusst wahrzunehmen.

Nicht, um sie zu bewerten. Nicht, um gegen sie zu kämpfen. Sondern um wieder in Beziehung zu kommen mit dem eigenen Körper, dem eigenen Atem, dem eigenen inneren Erleben.

Entspannung bedeutet dann nicht: Ich mache kurz Pause und danach muss ich wieder genauso weitermachen wie vorher.

Entspannung kann bedeuten:

  • Ich werde weicher.
  • Ich lasse etwas los.
  • Ich spüre mich wieder.
  • Ich bekomme Abstand zu den vielen Gedanken.
  • Ich finde zurück in meinen Körper.
  • Ich erinnere mich daran, dass in mir ein Raum von Ruhe möglich ist.

Das ist einer der Gründe, warum Yoga Nidra für viele Menschen so zugänglich ist. Es beginnt nicht mit Leistung. Es beginnt mit Loslassen.

Die Stimme als roter Faden

Ein wichtiger Teil der Yoga Nidra Ausbildung ist das Führen.

Denn Yoga Nidra ist nicht einfach nur ein Text, den man vorliest. Es geht um Stimme, Tempo, Pausen, Atmosphäre, Sicherheit, Präsenz und innere Haltung.

Rike beschreibt im Gespräch, wie hilfreich die Stimme in Yoga Nidra sein kann. Gerade für Menschen, die am Anfang mit Achtsamkeit oder Meditation noch nicht so vertraut sind, kann die Stimme wie ein roter Faden wirken.

Wenn Gedanken abschweifen, kommt die Stimme zurück.

Wenn der Geist wandert, gibt es Orientierung.

Wenn der Körper unruhig ist, entsteht Schritt für Schritt mehr Kontakt zur Unterlage, zum Atem, zum Körper, zum inneren Raum.

In der Yoga Nidra Ausbildung üben wir genau das.

  • Wie führe ich Menschen in Shavasana?
  • Wie bereite ich den Raum vor?
  • Wie spreche ich?
  • Wie schnell oder langsam leite ich an?
  • Wie lang darf eine Pause sein?
  • Wie entsteht Sicherheit?
  • Wie bleibt meine Stimme klar, ruhig und präsent?
  • Wie begleite ich Menschen nicht nur durch einen Text, sondern durch eine Erfahrung?

Diese Fragen sind zentral. Denn Yoga Nidra lebt nicht nur von der Methode. Yoga Nidra lebt auch von der Qualität der Führung.

Yoga Nidra im Alltag: Nicht nur auf der Matte

Eine schöne Beobachtung aus Rikes Arbeit ist, dass Menschen Elemente aus Yoga Nidra mit in den Alltag nehmen.

Eine Teilnehmerin nutzt zum Beispiel eine kurze Yoga Nidra Praxis in der Arbeitspause. Eine andere erinnert sich abends im Bett an Atembeobachtung oder Körperwahrnehmung, wenn die Gedanken nicht zur Ruhe kommen.

Genau hier zeigt sich die Kraft von Yoga Nidra.

Natürlich kann eine vollständige Yoga Nidra Einheit 30, 40 oder 45 Minuten dauern. Aber die Grundelemente können auch im Alltag wirken:

  • ein bewusster Atemzug
  • das Spüren des Körpers
  • ein kurzer Körperscan
  • das Loslassen in die Unterlage
  • ein inneres Bild
  • ein Sankalpa
  • ein Moment von Rückzug
  • eine Pause, die wirklich Pause ist

Viele Menschen machen Pausen, ohne wirklich zur Ruhe zu kommen. Sie nehmen das Handy, scrollen durch Nachrichten oder Social Media und nennen es Pause. Aber innerlich wird der Geist oft nicht ruhiger. Er wird weiter gefüttert.

Yoga Nidra lädt zu einer anderen Art von Pause ein.

Nicht noch mehr Input.

Nicht noch mehr Reiz.

Nicht noch mehr Außen.

Sondern ein Moment, in dem du nach innen gehst.

Die äußere Welt wird für einen Augenblick leiser. Die innere Welt darf wahrgenommen werden.

Für mich gehört hier auch das alte yogische Prinzip Svadhyaya dazu: Selbststudium. Sich selbst studieren. Nicht theoretisch. Sondern im eigenen Erleben.

Was passiert in mir?

Was brauche ich?

Was ist gerade zu viel?

Was will zur Ruhe kommen?

Was möchte in mir wachsen?

Sankalpa: Mehr als ein schöner Satz

Ein weiterer wichtiger Teil des Gesprächs ist das Sankalpa.

In der Yoga Nidra Tradition ist das Sankalpa eine innere Ausrichtung. Es ist nicht einfach ein beliebiger positiver Satz. Es ist auch nicht nur eine Affirmation, die man irgendwo liest und übernimmt. Ein Sankalpa entsteht aus einem tieferen Prozess.

Es stellt Fragen wie:

  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Wohin möchte mein Leben wachsen?
  • Welche Qualität möchte ich in mir stärken?
  • Was ist mein innerer Herzenswunsch?
  • Was entspricht meinem Weg?

Rike erzählt, dass ihr Studio und ihr Wunsch nach einem Ort am Wasser mit ihrer inneren Ausrichtung verbunden waren. Sie wusste, dass ihr erster Standort nicht der endgültige Ort sein würde. Sie spürte den Wunsch nach Wasser, Weite, Blick, Raum und Wachstum.

In Yoga Nidra gibt es auch die Stufe der Visualisierung. Innere Bilder können eine große Kraft entfalten. Aber im Yoga Nidra geht es nicht um oberflächliches Wünschen. Es geht um eine tiefere Verbindung von Entspannung, Bewusstsein, innerem Bild und Ausrichtung.

Rike sagt im Gespräch sehr klar: Ein Sankalpa bedeutet nicht nur, dass man sich etwas wünscht. Man muss auch bereit sein, den Weg zu gehen. Schritte zu machen. Mutig zu sein. Ängste zu überwinden. Dranzubleiben.

Das finde ich sehr wichtig.

Denn genau hier wird Yoga Nidra mit Sankalpa zu einem Entwicklungsweg.

Nicht nur entspannen und hoffen, dass sich das Leben verändert.

Sondern entspannen, wahrnehmen, ausrichten und dann Schritt für Schritt in diese Richtung wachsen.

Wie Yoga Nidra weitergetragen wird

Nach der Yoga Nidra Ausbildung begann Rike zunächst mit Kennenlern-Workshops. Darin verband sie Körperwahrnehmung, Achtsamkeit, eine Einführung in Yoga Nidra und eine vollständige Yoga Nidra Praxis.

Später entwickelte sich daraus ein wöchentlicher Kurs, den sie bis heute gibt.

Und jetzt wächst der Wunsch, Yoga Nidra noch stärker in die Welt zu bringen. Sie plant ein Tagesseminar auf Harriersand, einer Flussinsel in der Weser. Ein Ort mit Natur, Ruhe, Wasser und Weite. Dort möchte sie Frauen einen Yoga Nidra Weg vermitteln, der nicht nach einem schönen Seminartag endet, sondern wirklich in den Alltag integriert werden kann.

Das ist für mich ein sehr schönes Beispiel dafür, was nach der Yoga Nidra Ausbildung entstehen kann.

Nicht jede Teilnehmerin muss danach sofort große Retreats anbieten. Nicht jeder Teilnehmer muss direkt eine eigene Methode entwickeln. Aber Yoga Nidra beginnt oft weiterzuwirken.

Vielleicht entsteht ein Kurs.

Vielleicht eine kleine Einheit am Ende einer Yogastunde.

Vielleicht ein Workshop.

Vielleicht ein Angebot für Kinder.

Vielleicht ein Konzept für Unternehmen.

Vielleicht eine Begleitung für Menschen in besonderen Lebensphasen.

Vielleicht einfach eine tiefere eigene Praxis.

Die Yoga Nidra Ausbildung ist in diesem Sinne nicht nur eine Ausbildung zum Anleiten. Sie ist auch ein Raum, in dem Menschen ihren eigenen Zugang zu Yoga Nidra finden.

Warum die Gruppe in der Ausbildung so wichtig ist

Rike beschreibt auch die Bedeutung der Gruppe in der 12-wöchigen Ausbildung.

Sie sagt, dass der Zeitaufwand am Anfang durchaus unterschätzt werden kann. Tägliche Yoga Nidra Praxis, Yoga Nidra Tagebuch, Unterricht, Übungen, Alltag und eigenes Üben greifen ineinander. Das ist ein Prozess.

Aber genau hier wird die Gruppe wichtig.

Menschen treffen sich jede Woche mit einem ähnlichen Wunsch. Sie üben. Sie stellen Fragen. Sie geben Feedback. Sie merken, dass andere ähnliche Erfahrungen machen. Sie bleiben eher dran, weil sie nicht alleine unterwegs sind.

In der Yoga Nidra Ausbildung geht es nicht nur darum, Inhalte zu konsumieren. Es geht darum, Yoga Nidra zu erleben, zu üben, anzuleiten, Rückmeldung zu bekommen und in eine eigene Sicherheit hineinzuwachsen.

Gerade beim Anleiten ist Feedback sehr wertvoll.

Wie wirkt meine Stimme?

Wie sind meine Pausen?

Spreche ich zu schnell?

Ist die Anleitung klar?

Fühlen sich die Menschen sicher geführt?

Wo entsteht Ruhe?

Wo entsteht vielleicht Unklarheit?

Diese Feinheiten entwickeln sich mit der Zeit. Und sie entwickeln sich besonders gut in einer Gruppe, in der Menschen gemeinsam üben, zuhören, reflektieren und wachsen.

Yoga Nidra weitergeben: Es beginnt mit eigener Erfahrung

Für mich ist ein zentraler Punkt in der Yoga Nidra Ausbildung:

Du kannst Yoga Nidra nur wirklich glaubwürdig weitergeben, wenn du selbst eine Erfahrung damit gemacht hast.

Natürlich braucht es Wissen. Natürlich braucht es Struktur. Natürlich braucht es Texte, Stufen, Methoden und Hintergrund. Aber Yoga Nidra ist nicht nur Technik. Es ist Erfahrung.

Wenn du selbst gespürt hast, wie dein Körper zur Ruhe kommt, sprichst du anders darüber.

Wenn du selbst erlebt hast, wie Gedanken leiser werden können, führst du anders.

Wenn du selbst ein Sankalpa erforscht hast, begleitest du andere achtsamer.

Wenn du selbst mit inneren Bildern gearbeitet hast, entsteht mehr Tiefe.

Wenn du selbst durch Widerstände, Unruhe, Müdigkeit, Zweifel oder innere Bewegung gegangen bist, kannst du Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser verstehen.

Rikes Weg zeigt genau das.

Yoga Nidra wurde für sie nicht nur ein Tool, das sie gelernt hat. Es wurde ein Weg, der ihr eigenes Leben berührt hat und den sie heute auf ihre Weise weitergibt.

Für wen ist eine Yoga Nidra Ausbildung sinnvoll?

Eine Yoga Nidra Ausbildung kann für unterschiedliche Menschen interessant sein.

Für Yogalehrerinnen und Yogalehrer, die Yoga Nidra fundiert in ihre Kurse integrieren möchten.

Für Menschen, die Entspannung, Meditation und innere Arbeit tiefer verstehen wollen.

Für Coaches, Therapeutinnen, Pädagogen und Menschen in begleitenden Berufen, die achtsam mit Entspannung und innerer Ausrichtung arbeiten möchten.

Für Menschen, die Yoga Nidra zunächst für sich selbst lernen wollen.

Für alle, die spüren, dass reine Entspannung nicht ausreicht, sondern dass sie einen tieferen Zugang zu sich selbst suchen.

Dabei ist mir wichtig: Yoga Nidra ist mehr als eine Methode zur Tiefenentspannung.

Yoga Nidra kann ein Weg sein, die Wellen im Geist zur Ruhe zu bringen. Eine innere Ruheinsel zu finden. Und von dort aus zu schauen, was im eigenen Leben wachsen möchte.

Das ist für mich der Kern.

Was du aus Rikes Erfahrung mitnehmen kannst

Rikes Geschichte zeigt mehrere wichtige Dinge.

Erstens: Du musst nicht perfekt meditieren können, um mit Yoga Nidra zu beginnen. Gerade wenn stilles Sitzen schwerfällt, kann Yoga Nidra ein wunderbarer Einstieg sein.

Zweitens: Entspannung ist nicht oberflächlich. Für viele Menschen ist sie der erste Schritt zurück in den eigenen Körper und zurück zu sich selbst.

Drittens: Yoga Nidra kann im Alltag wirken. Nicht nur in langen Einheiten, sondern auch durch kleine Erinnerungen, Atemwahrnehmung, Körperwahrnehmung und bewusste Pausen.

Viertens: Sankalpa ist ein tiefer Entwicklungsprozess. Es geht nicht nur um einen schönen Satz, sondern um Ausrichtung, Mut, Wiederholung und gelebte Schritte.

Fünftens: Nach der Ausbildung kann viel wachsen. Kurse, Workshops, Retreats, neue berufliche Ideen oder eine tiefere eigene Praxis.

Und sechstens: Gemeinschaft hilft. Eine Gruppe trägt. Feedback hilft. Gemeinsames Üben macht den Weg klarer und lebendiger.

Warum ich diese Gespräche so wertvoll finde

Ich bin jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer dankbar, die oder der sich nach der Ausbildung mit mir in ein Gespräch setzt.

Denn diese Gespräche zeigen etwas, das man in keiner Verkaufsseite vollständig beschreiben kann.

Sie zeigen, wie Yoga Nidra wirklich weiterlebt.

Nicht als Theorie. Nicht als Marketingversprechen. Sondern in echten Menschen. In echten Wegen. In echten Projekten. In echten Stimmen.

Manche Teilnehmerinnen haben vorher noch nie einen Podcast aufgenommen. Manche sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihren Weg. Manche merken erst im Gespräch, wie viel sich seit der Ausbildung eigentlich verändert hat.

Und genau das berührt mich immer wieder.

Denn Yoga Nidra ist kein fertiges Produkt, das man einmal lernt und dann abhakt. Yoga Nidra ist ein Weg. Und jeder Mensch geht diesen Weg anders.

Kostenlos starten: Yoga Nidra für dich

Wenn du Yoga Nidra selbst kennenlernen möchtest, kannst du mit meinem kostenlosen Online-Kurs „Yoga Nidra für dich“ beginnen.

Dort findest du erste Videos, Impulse und Übungen, mit denen du Yoga Nidra in Ruhe ausprobieren kannst.

Vielleicht ist es für dich zunächst einfach eine Erfahrung von Entspannung.

Vielleicht merkst du, wie dein Körper weicher wird.

Vielleicht spürst du, wie dein Geist etwas ruhiger wird.

Vielleicht entsteht auch bei dir dieser Moment danach, in dem du denkst:

Dieses Gefühl möchte ich nicht wieder verlieren.

Und vielleicht wächst daraus irgendwann der Wunsch, Yoga Nidra tiefer zu lernen und weiterzugeben.

Mehr zur Yoga Nidra Ausbildung

Wenn du Yoga Nidra nicht nur erleben, sondern fundiert lernen möchtest, findest du in der Yoga Nidra Academy die 12-wöchige Yoga Nidra Ausbildung.

In der Ausbildung geht es um die eigene Praxis, die Stufen von Yoga Nidra, Stimme, Anleitung, Sankalpa, Körperwahrnehmung, Visualisierung, innere Räume, Austausch, Feedback und die Frage, wie du Yoga Nidra sicher und authentisch weitergeben kannst.

Du lernst Yoga Nidra nicht nur als Entspannungsmethode kennen, sondern als inneren Yoga-Weg.

Einen Weg, auf dem Ruhe, Selbsterfahrung, Sankalpa und persönliche Entwicklung zusammenkommen.

Hier findest du den kostenlosen Online-Kurs „Yoga Nidra für dich“

Hier findest du mehr zur Yoga Nidra Ausbildung

Hier kannst du das Gespräch mit Rike anschauen

Hier findest du mehr zu Rike und HafenFit:

FAQ zur Yoga Nidra Ausbildung und zu Erfahrungen nach der Ausbildung

Was bringt eine Yoga Nidra Ausbildung?

Eine Yoga Nidra Ausbildung hilft dir, Yoga Nidra tiefer zu verstehen, selbst regelmäßig zu praktizieren und andere Menschen sicher durch Yoga Nidra zu führen. Du lernst nicht nur Texte und Abläufe, sondern auch Stimme, Pausen, Atmosphäre, Körperwahrnehmung, Sankalpa und die innere Haltung beim Anleiten.

Muss ich Yogalehrer oder Yogalehrerin sein, um Yoga Nidra zu lernen?

Nein, nicht unbedingt. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus dem Yoga. Andere kommen aus Coaching, Pädagogik, Therapie, Entspannung, Meditation oder persönlichem Interesse. Wichtig ist die Bereitschaft, Yoga Nidra selbst zu praktizieren und sich auf den inneren Prozess einzulassen.

Kann ich Yoga Nidra nach der Ausbildung beruflich einsetzen?

Ja, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer integrieren Yoga Nidra später in Yogakurse, Workshops, Retreats, Coachings, Entspannungskurse, Schulen, Unternehmen oder eigene Projekte. Wie genau das aussieht, hängt von deinem beruflichen Hintergrund, deiner Zielgruppe und deiner persönlichen Ausrichtung ab.

Was ist das Sankalpa in Yoga Nidra?

Das Sankalpa ist eine innere Ausrichtung oder ein Herzenssatz, der in Yoga Nidra eine besondere Bedeutung hat. Es ist mehr als eine Affirmation. Ein Sankalpa entsteht aus Selbstreflexion, innerem Hören und der Frage, was im eigenen Leben wirklich wachsen möchte.

Warum ist die Gruppe in der Yoga Nidra Ausbildung wichtig?

Die Gruppe unterstützt den Lernprozess. Du übst nicht allein, sondern bekommst Austausch, Motivation und Feedback. Besonders beim Anleiten von Yoga Nidra sind Rückmeldungen zu Stimme, Tempo, Pausen und Wirkung sehr wertvoll.

Wie kann ich Yoga Nidra zuerst ausprobieren?

Du kannst mit dem kostenlosen Online-Kurs „Yoga Nidra für dich“ beginnen. Dort bekommst du erste Impulse, Videos und Übungen, um Yoga Nidra kennenzulernen und selbst zu erleben.

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Hari Om, ich bin Marc,

Yoga Nidra Ausbilder. Seit meiner ersten Yogastunde im Jahr 2006 bei Swami Prakashananda im Satyananda Yoga Center befinde ich mich auf meinem Yoga Nidra Weg – auf meiner Reise nach innen.

Yoga Nidra Ausbilder und YogiCoach Marc Fenner

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